Der erste ISPE AI in Life Sciences Summit – Powered by GAMP rückte eine Frage ins Zentrum, die QFINITY seit Jahren begleitet: Wie führt man KI in GxP-Umgebungen vom Experiment zum validierten, verantwortbaren Einsatz? QFINITY war vor Ort – inhaltlich mitgestaltend, unter anderem mit einem Workshop zur Zusammenarbeit mit KI-Lieferanten.

Skyline von Boston am Charles River
SchauplatzBoston am Charles River – Gastgeberstadt des ersten Summit.

Der Summit drehte sich um eine Kernfrage regulierter Life Sciences: Was ändert sich, wenn KI ins Spiel kommt – und was gerade nicht? Die Zusammenarbeit zwischen reguliertem Anwender und Lieferant war immer anspruchsvoll: unterschiedliche Fachsprachen, zu spät eingebundene Qualität, kurzfristige Änderungen bei SaaS-Diensten. KI verschärft diese bekannten Herausforderungen und fügt neue hinzu – dynamische Modelle, Modelldrift, eine höhere Relevanz der Daten, laufende Leistungsüberwachung.

Die Antwort darauf ist jedoch keine neue Disziplin: Es sind die bewährten GAMP-5-Grundprinzipien, kritisches Denken und ein risikobasiertes Vorgehen – die richtige Mischung aus Flexibilität und Strenge.

Vier blinde Flecken bei KI-Lieferanten

Wie konkret das wird, zeigte der Workshop anhand realer Lücken, die in KI-Lieferbeziehungen immer wieder auftauchen:

1
Der KI-Anbieter aktualisiert das Modell ohne Vorankündigung. In einer GxP-Umgebung ist das eine nicht autorisierte Änderung am validierten Zustand – der regulierte Anwender verliert seinen Nachweis, ohne es zu wissen.
2
Der LLM-Anbieter wurde nie als Sub-Lieferant qualifiziert. Der Audit-Umfang reicht bis zum Sub-Lieferanten; eine SOC-2-Bescheinigung deckt die GxP-spezifischen Pflichten nicht ab.
3
Der Vertrag enthält kein Audit-Recht. Für GxP-kritische KI sind Zertifikate notwendig, aber nicht hinreichend – ohne vertragliches Recht kann der Lieferant jedes Audit ablehnen.
4
Der Anbieter trainiert auf Ihren Daten. Sensible Abweichungsbeschreibungen fließen zu einem Dritten – ohne ausdrückliche vertragliche Regelung kann kein GxP-Unternehmen das akzeptieren.

Die entscheidende Prüffrage hinter jeder Lücke: Was würden Sie einem Inspektor vorlegen, um Ihre Validierungsstrategie zu rechtfertigen?

Fries am MIT mit den Namen Pasteur, Linnaeus, Jenner
Die TiefeZwischen den Sessions: der MIT-Campus, wo die Namen der Wissenschaftsgeschichte in Stein stehen – Pasteur, Linnaeus, Jenner.

Der regulatorische Rahmen dafür verdichtet sich gerade: Der Entwurf des EU-GMP-Annex 22 verlangt, dass der regulierte Anwender die Dokumentation prüft – unabhängig davon, ob das Modell im Haus oder beim Lieferanten trainiert wurde. Methodische Orientierung bietet der ISPE GAMP Guide: Artificial Intelligence (2025), und der EU AI Act zieht mit der Unterscheidung von Anbieter und Betreiber eine weitere Linie ein. Spezifische Vorgaben zum KI-Lieferantenmanagement sind bislang selten – hier arbeitet QFINITY am vordersten Rand.

Dass QFINITY diese Entwicklung mitprägt, ist kein Zufall: Als Vorsitzender des GAMP Global Steering Committee ist Frank Henrichmann, Senior Executive Consultant bei QFINITY, nah an der Entstehung dieser Leitlinien. Den eigentlichen Wert schafft QFINITY jedoch dort, wo dieser noch junge Rahmen in belastbare Praxis übersetzt wird – vom KI-Experiment zum validierten, auditfähigen Einsatz.

Am 23. und 24. Juni 2026 nahm QFINITY am 5. jährlichen ACDM KI Symposium in London teil – einem Treffen von Fachleuten aus Pharmaunternehmen, CROs und Technologieanbietern zur wachsenden Rolle künstlicher Intelligenz in klinischen Studien und im klinischen Datenmanagement.

QFINITY nahm am 5. jährlichen ACDM KI Symposium teil, das am 23. und 24. Juni 2026 in London stattfand. Das Symposium brachte Fachleute aus Pharmaunternehmen, CROs und Technologieanbietern zusammen, die die wachsende Rolle künstlicher Intelligenz in klinischen Studien und im klinischen Datenmanagement diskutierten.

An zwei Tagen teilten Expertinnen und Experten praktische Anwendungsfälle und Umsetzungsstrategien und gaben Perspektiven zur Einführung von KI entlang des gesamten klinischen Entwicklungsprozesses. Im Mittelpunkt standen Datenqualität, Governance und regulatorische Anforderungen – ebenso wie die verantwortungsvolle Integration von KI in klinische Forschungsabläufe.

Für QFINITY war das Symposium eine Gelegenheit, sich mit Branchenkolleginnen und -kollegen auszutauschen, bestehende Partnerschaften zu stärken und zu erkunden, wie KI-gestützte Lösungen ein effizienteres und regelkonformes klinisches Datenmanagement unterstützen können.

Beim 5. ACDM Symposium zu Künstlicher Intelligenz in klinischen Studien (23.-24. Juni 2026, London) ist QFINITY vor Ort – vertreten durch COO Marcus Schwabedissen, der die Diskussionsrunde „Turning AI into Impact: Real-World Applications in Clinical Data Management“ mitleitet.

QFINITY ist beim 5. jährlichen ACDM Symposium zu Künstlicher Intelligenz in klinischen Studien vor Ort, das am 23. und 24. Juni 2026 in London stattfindet. Das Symposium bringt Fachleute aus Pharmaunternehmen, CROs und Technologieanbietern zusammen, um über die aktuelle und zukünftige Rolle von KI in klinischen Studien zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke, reale Fallstudien, Expertendiskussionen und Austauschmöglichkeiten zu Themen wie Agentic AI, KI-Strategien, praktischen Implementierungserfahrungen und der nächsten Entwicklungsphase von KI in klinischen Studien.

QFINITY wird durch Marcus Schwabedissen vertreten, COO und Consultant bei QFINITY. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in GxP-regulierten Life-Science- und IT-Umgebungen, computergestützter Systemvalidierung, IT-Qualitätsmanagement, Risikomanagement und regulatorischer Compliance bringt er eine praxisorientierte Perspektive auf den verantwortungsvollen und regelkonformen Einsatz KI-gestützter Systeme in regulierten Umgebungen ein.

Gemeinsam mit Jennifer Duff und Tim Armitage leitet Marcus Schwabedissen die Diskussionsrunde „Turning AI into Impact: Real-World Applications in Clinical Data Management“. Im Fokus steht, wo KI im klinischen Datenmanagement bereits heute echten Mehrwert schafft, wo die Umsetzung herausfordernd bleibt und welche organisatorischen, technischen und regulatorischen Voraussetzungen nötig sind, um das Potenzial von KI in messbare Wirkung zu übersetzen.

Für QFINITY ist das Symposium eine wichtige Gelegenheit, sich mit internationalen Expertinnen und Experten auszutauschen und praktische Ansätze zu KI-Governance, Validierung, Datenintegrität und Lebenszyklus-Management zu diskutieren – dazu, wie KI kontrolliert, risikobasiert und auditfähig in regulierten Umgebungen eingesetzt werden kann.

In der Ausgabe Januar/Februar 2026 porträtiert Pharmaceutical Engineering, das Fachmagazin der ISPE, Frank Henrichmann – Chair des GAMP Global Steering Committee und Senior Executive Consultant bei QFINITY. Das Porträt würdigt sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der GAMP-Community.

Unser Senior Executive Consultant Frank Henrichmann wurde in der aktuellen Ausgabe (Januar/Februar 2026) von Pharmaceutical Engineering vorgestellt. Das Fachmagazin der International Society for Pharmaceutical Engineering (ISPE) veröffentlicht regelmäßig Ehrenamts-Porträts von Mitwirkenden aus der Community.

Der Beitrag beleuchtet Franks langjähriges Engagement in der ISPE-Community sowie seine Expertise in Quality Management, Computerized System Validation (CSV) und Compliance. Frank ist Chair des GAMP Global Steering Committee und seit vielen Jahren an der Weiterentwicklung von GAMP-Leitlinien und Good Practice Guides beteiligt; unter anderem wirkt er an zentralen ISPE/GAMP-Publikationen mit.

Auch QFINITY wird im Profil als berufliche Heimat von Frank genannt. Als Senior Executive Consultant unterstützt er Unternehmen der Life-Sciences-Branche und Technologieanbieter dabei, Validierungs- und Qualitätsaufgaben in GxP-regulierten Umgebungen praxistauglich zu lösen.

Wir gratulieren Frank zu dieser Veröffentlichung und danken ihm für sein kontinuierliches ehrenamtliches Engagement in der GAMP-Community.

Zum Porträt bei Pharmaceutical Engineering (ispe.org)

Unser Fachartikel „How AI Will Transform Computerized System Validation“ ist in der aktuellen Ausgabe von Pharmaceutical Engineering, dem Journal der International Society for Pharmaceutical Engineering (ISPE), erschienen. Zusätzlich ist der Beitrag als Feature Article auf der Webseite der ISPE veröffentlicht…

Auf dem Clinical QAI Day von Montrium war Frank Henrichmann an zwei Panels zur Zukunft klinischer Computersysteme beteiligt: zur praktischen Umsetzung von Quality by Design in klinischen Studien und zu den KI-Entwürfen von EMA und FDA.

Der Clinical QAI Day von Montrium brachte Fachleute aus Qualitätsmanagement, Clinical Operations und Digitalisierung zusammen, um aktuelle Entwicklungen bei Technologien und Regulierung im klinischen Umfeld zu diskutieren. Für QFINITY war Frank Henrichmann an zwei Panels beteiligt, in denen die Teilnehmenden ihre Perspektiven auf die Zukunft klinischer Computersysteme einbrachten.

Im GCP entscheidet sich Qualität an der Datenbasis – lange bevor eine Auswertung beginnt.

Building Quality In – Real-World QbD Implementation Stories

„Quality by Design“ (QbD) ist mehr als ein theoretisches Rahmenwerk – es ist eine Arbeits- und Denkweise, die klinische Studien von Beginn an auf Qualität ausrichtet. In diesem Panel diskutierte Frank Henrichmann mit weiteren Fachleuten, wie Unternehmen QbD konkret in ihre klinischen Prozesse integrieren. Im Mittelpunkt standen reale Umsetzungserfahrungen:

  • Wie gelingt die bereichsübergreifende Abstimmung von Teams?
  • Welche Prozessanpassungen und Workflow-Neugestaltungen sind erforderlich?
  • Welche Hürden treten bei der Implementierung auf – und wie lassen sie sich überwinden?
  • Welche messbaren Verbesserungen ergeben sich für Compliance, Effizienz und Studienqualität?

Deutlich wurde: QbD ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender, kollaborativer Ansatz, der klinische Studien robuster und regulatorisch belastbarer macht.

The AI Compliance Playbook – Navigating EMA and FDA Draft Guidances

Mit dem zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz in der klinischen Forschung steigen die regulatorischen Anforderungen. In einem weiteren Panel diskutierte Frank Henrichmann die aktuellen Draft Guidances und Positionspapiere von EMA und FDA zu KI in klinischen Studien. Die Gesprächsrunde beleuchtete unter anderem:

  • Anforderungen an risikobasierte Glaubwürdigkeitsbewertungen von KI-Tools
  • Erwartungen hinsichtlich Transparenz, Governance und Lifecycle-Management
  • Praktische Kontrollmechanismen, die Unternehmen bereits heute umsetzen können

Die Diskussion zeigte: Ein verantwortungsvoller, regelkonformer KI-Einsatz verlangt klare Strukturen, kontinuierliche Überwachung und ein genaues Verständnis der regulatorischen Anforderungen.

Weitere Neuigkeiten von QFINITY finden Sie hier.

Bei der ISPE Annual Meeting & Expo 2025 leitete Frank Henrichmann gemeinsam mit Martin Heitmann, Brandi Stockton und Paige Kane den GAMP & Pharma 4.0 Workshop „Implementing an AI Solution in a Pharma 4.0 Context“ – rund 100 Teilnehmende diskutierten Maturity Assessment und risikobasierte GAMP-Ansätze für KI.

Bei der ISPE Annual Meeting & Expo 2025 leiteten Frank Henrichmann, Martin Heitmann, Brandi Stockton und Paige Kane, PhD, CPIP, gemeinsam mit weiteren Fachleuten den GAMP & Pharma 4.0 Workshop.

Unter dem Titel „Implementing an AI Solution in a Pharma 4.0 Context“ diskutierten rund 100 Teilnehmende praxisnahe Aspekte der Implementierung von künstlicher Intelligenz und Machine Learning in GxP-regulierten Umgebungen – im Einklang mit den ISPE Pharma 4.0- und GAMP-Prinzipien. Im Fokus standen dabei:

  • Methoden zur Maturity Assessment, um die organisatorische Reife für KI-Projekte zu bewerten
  • Risikobasierte Ansätze gemäß GAMP, speziell zugeschnitten auf KI-Anwendungen

Der interaktive Workshop förderte Diskussion, Erfahrungsaustausch und Peer-to-Peer-Lernen. Die Teilnehmenden brachten dabei vielfältige Perspektiven, Fragestellungen und Praxisbeispiele ein.

Frank Henrichmann hob den Anspruch der Community hervor, KI nicht als Schlagwort, sondern als Weg zu belastbarem Mehrwert in regulierten Umgebungen zu behandeln.

Weitere Informationen zur ISPE und zum Annual Meeting finden Sie hier.

QFINITY freut sich, bekanntzugeben, dass Frank Henrichmann, Senior Executive Consultant bei QFINITY, zum Vorsitz des ISPE GAMP Global Steering Committee ernannt wurde. In dieser Rolle folgt er auf Charlie Wakeham, die durch ihr außergewöhnliches Engagement und ihre inspirierende Führung die Arbeit des GAMP-Netzwerks in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt hat.

Wir danken Charlie herzlich für ihre Vision und ihren unermüdlichen Einsatz und freuen uns, dass sie dem Leadership Team weiterhin als Past Chair angehört.

Gemeinsam mit Co-Chair Thana Subramanian und Secretary Brandi Stockton wird Frank Henrichmann künftig die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung von GAMP vorantreiben. Ziel des GAMP Global Steering Committee ist es, Innovation, digitale Transformation und Qualität in der Life-Sciences-Industrie nachhaltig zu fördern.

QFINITY ist stolz auf Franks Engagement in der globalen ISPE-Community und gratuliert herzlich zu dieser bedeutenden Ernennung zum Vorsitz.

Weitere Informationen zur ISPE finden Sie hier.

Wir freuen uns, dass wir im Rahmen eines internen Workshops des KKS-Netzwerks in Fulda die Schulungsleitung und Moderation zum Thema „Auditieren von IT-Vendoren“ übernehmen durften.

Audits sind ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung in klinischen Studien. Insbesondere dann, wenn externe Dienstleister (Vendoren) eingebunden werden. Um Risiken für Sponsoren und Prüfstellen zu minimieren und gleichzeitig die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen sicherzustellen, kommt dem IT-Vendor-Audit eine wachsende Bedeutung zu.

Gemeinsam mit Auditor:innen sowie Expert:innen aus IT, Projektmanagement und Qualitätsmanagement haben wir praxisnahe Inhalte vermittelt. Diese umfassten die regulatorischen Grundlagen, die Einhaltung der GCP-Richtlinien, die Vorbereitung und Durchführung sowie die strukturierte Nachbereitung von Audits bei IT-Dienstleistern.

In interaktiven Gruppenarbeiten, unter anderem am Beispiel eines Anbieters für EDC-Systeme (electronic data capture), konnten die Teilnehmenden das Zusammenspiel von Theorie und Praxis intensiv erarbeiten und reflektieren.

Unser Fazit:
Der interdisziplinäre Austausch hat gezeigt, wie wichtig ein gemeinsames Verständnis zwischen IT, Qualitätssicherung und operativen Einheiten ist, um Auditprozesse effektiv und nachhaltig zu gestalten.

Wir danken dem KKS-Netzwerk für das Vertrauen und die gelungene Zusammenarbeit. Wir freuen uns, wenn wir auch künftig dazu beitragen können, Qualität und Compliance in der klinischen Forschung weiter zu stärken.

Weitere Informationen zur Schulung und QFINITY’s Rolle als Schulungsleitung finden Sie beim KKS-Netzwerk.

Oliver Herrmann, Geschäftsführer von QFINITY, leitete als Track Lead den GAMP-Track „Digital Compliance by Design“ der ISPE Europe Conference 2026 in Kopenhagen (20.-22. April). Der Track behandelte Compliance by Design in der Praxis, Datenintegrität als Grundlage für KI sowie die Abgrenzung von Anhang 11 und Anhang 15 im GxP-Kontext.

Auf der ISPE Europe Conference 2026 in Kopenhagen (20.-22. April) leitete Oliver Herrmann, Geschäftsführer von QFINITY, als Track Lead den GAMP-Track „Digital Compliance by Design: GAMP, KI, Datenintegrität und digitale Validierung in einer digitalisierten Welt“.

Die Life-Sciences-Branche durchläuft eine tiefgreifende digitale Transformation. Cloud-Plattformen, KI-gestützte Werkzeuge und Automatisierung verändern, wie Systeme entwickelt, validiert und betrieben werden. Diese Technologien eröffnen Chancen – und bringen zugleich neue Risiken, Erwartungen und regulatorische Anforderungen mit sich.

Im Zentrum des Tracks stand die Frage, wie sich „Compliance by Design“ praktisch umsetzen lässt: Konformität von Anfang an in Prozesse, Systeme und Technologien zu integrieren, um Innovation zu ermöglichen, ohne die GxP-Konformität zu gefährden. Ein besonderer Fokus lag auf der Datenintegrität als Grundlage für KI – ohne vertrauenswürdige und gut gesteuerte Daten können KI-Systeme gerade in regulierten Umgebungen nicht zuverlässig funktionieren.

Der Track behandelte Beiträge zu:

  • Compliance by Design in der Praxis – Einsatz von KI, Cloud und Automatisierung im Einklang mit GxP und regulatorischen Anforderungen
  • Anwendung von GAMP 5 Second Edition, dem GAMP AI Guide und dem Digital Validation Guide in digitalen Initiativen
  • Anhang 11 vs. Anhang 15 – Abgrenzung und Überschneidungen für QA-, IT- und Projektteams
  • Datenintegrität im digitalen Zeitalter – insbesondere im Kontext von KI
  • Übersetzung von Prozessanforderungen in risikobasierte, testbare und GxP-konforme Systemanforderungen
  • Lieferantenqualifizierung und kontinuierliche Überwachung in ausgelagerten oder Cloud-Umgebungen
  • Business Continuity und Disaster Recovery für regulierte digitale Infrastrukturen

Im Fokus standen Fallstudien, Lessons Learned und zukunftsgerichtete Einblicke in neue Technologien und kommende regulatorische Entwicklungen.

Wir freuen uns sehr, die Nominierung eines Fachartikels von QFINITY als Finalist für den Roger F. Sherwood Award 2024 bekannt geben zu dürfen. Der Beitrag trägt den Titel „Quality Considerations in Disaster Recovery: A Case Study“. Autoren sind Frank Henrichmann, Oliver Herrmann, Maximilian Stroebe, PhD, und Marcus Schwabedissen.

Der Beitrag wurde in der Januar/Februar-Ausgabe 2024 des renommierten Fachmagazins Pharmaceutical Engineering veröffentlicht. Besonders seine fundierten Qualitätsüberlegungen im Kontext des Disaster Recovery überzeugen die Leser. Die ISPE (International Society for Pharmaceutical Engineering) würdigt mit der Nominierung die hohe inhaltliche Qualität und Relevanz des Artikels für die pharmazeutische Industrie.

Der Roger F. Sherwood Award wird seit 1993 jährlich vergeben und zeichnet die besten Fachbeiträge in Pharmaceutical Engineering aus. Ziel des Preises ist es, exzellente Inhalte sichtbar zu machen, den Wissensaustausch innerhalb der Branche zu fördern und die führende Rolle der ISPE als globale Wissensplattform zu unterstreichen.

Inzwischen steht das Ergebnis fest: Unter acht nominierten Beiträgen wurde „Quality Considerations in Disaster Recovery: A Case Study“ als Finalist für das ISPE Article of the Year 2024 ausgezeichnet. Der Hauptpreis ging an „3R Initiative Within Roche’s Global QC Network“ von Sven M. Deutschmann, PhD. Ein Platz unter den Finalisten in diesem Feld bleibt eine Auszeichnung – und bestätigt die fachliche Substanz des Beitrags.

Wir bei QFINITY sind stolz auf diese Nominierung und danken der ISPE für die Wertschätzung unserer Arbeit. Es ist ein großartiger Ansporn, unsere Expertise auch weiterhin mit der Branche zu teilen.

Weitere Informationen zu dem Award finden Sie bei der ISPE.

Hier können Sie weitere Veröffentlichungen von QFINITY lesen.

Zum Artikel bei Pharmaceutical Engineering (ispe.org)

Beim zweitägigen ACDM KI Symposium 2025 in Frankfurt brachte QFINITY über COO Marcus Schwabedissen – ständiges Mitglied des Steering-Komitees – erneut Expertise zu Validierung, Compliance und Ethik von KI-befähigten Systemen ein und leitete den entsprechenden Track.

Ashley Howard erinnert in seiner Einführung an das erste ACDM KI Symposium in London. Das Foto zeigt u.a. Oliver Herrmann (CEO, QFINITY) als Teilnehmer der großen Podiumsdiskussion 2022

Aufgrund des großen Erfolgs der ACDM KI Symposien in den letzten drei Jahren und der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz veranstaltete die ACDM im Juni 2025 erneut ein zweitägiges KI Symposium.

Das KI Symposium bot ein vielfältiges Programm mit innovativen Trainings, praxisnahen Fallstudien, interessanten Vorträgen, Expertenpanels und zahlreichen Networking-Möglichkeiten. Ziel war es, die verantwortungsvolle Nutzung von KI-Technologien in klinischen Studien weiter voranzutreiben. Vertreter aus Pharmaunternehmen, CROs und Technologieanbietern kamen in Frankfurt zusammen, um aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven von Künstlicher Intelligenz zu diskutieren.

QFINITY unterstützte erneut durch Marcus Schwabedissen, COO und ständiges Mitglied des Steering Komitees seit 2022, erneut die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. So leitete er den Track zu den Themen Validierung, Compliance und Ethik im Kontext von KI.

Verantwortungsvolle KI in klinischen Studien heißt: regulatorisch belastbar und ethisch verantwortbar in datenkritische Prozesse integriert.

QFINITY auf dem ACDM KI Symposium

Das ACDM KI Symposium hat sich zu einer der wichtigsten europäischen Plattformen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in klinischen Studien entwickelt. QFINITY begleitet es seit der ersten Ausgabe aktiv mit und bringt Expertise zu Validierung, Compliance und Ethik KI-befähigter Systeme ein.

Verantwortungsvolle KI in klinischen Studien

Im Mittelpunkt stand erneut, wie sich KI regulatorisch belastbar und ethisch verantwortbar in datenkritische Prozesse integrieren lässt – vom Maturity Assessment über die Risikobewertung bis zur laufenden Überwachung KI-befähigter Systeme.

Aufgrund der positiven Resonanz blickt die ACDM mit Vorfreude auf weitere erfolgreiche KI Symposien in der Zukunft.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen der ACDM finden Sie hier.